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ComixXx auf der BASSS BRAINS Compilation pres. Spex

20 July 2009 1,503 views No Comment

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Yepp, da bin ich auf einer Compilation und diesmal mit “Hip Hop Baunzel shit”.
Und zwar wird die Nummer “So International” mit “The I.M.F.” mein Homie aus den Staaten von der Bay Area
uff der Compi sein.
Ich werde den Track dann schön anteasen, wenn er vom dicken Mastering zurück ist.
Die Tracklist ist aufjedenfall ne runde Sache und ne feine Mischung.

BASSS BRAINS TRACKLISTING
1. Lexie Lee: We Don´t Play
2. CLP feat. Rayzaflo: Putcha Handz Up
3. YO! MAJESTY: Club Action
4. A.M.T: Schwerer Junge *
5. Mailerdaemon: Put on your jacket *
6. Blake Worrell feat. Johnny M€inhof: Brennstoff *
7. ComixXx feat. The IMF: So International *
8. Terry Lynn: The System
9. Robot Koch: Death star droid *
10. Marsimoto: Mein Dad ist Hip Hop
11. Puppetmastaz: Reservoir Foxin
12. RQM: Lover´s Voo Doo *
13. Pole: Sylvenstein
14. Ben Mono feat. Jemeni: Jesus was a B-Boy (Shir Khan Remix)
15. Der Schmeisser & Jean Daniel: Basss Masters *
16. Hiem: DJ Culture feat. Roots Manuva (DJ Maxximus / Dirk Leyers Rmx) *
17. Jahcoozi: Watching you *
18. dOP & Bulit: Nasty Boys (Krassel Girls Tribute) *
19. König Quasi feat. Zwang: Wir wollen mehr *
20. dataMC: Chapachapa *

* PREVIOUSLY UNRELEASED

So hier noch die Pressinfos…

.WIR AMEISEN Es wimmelt von Ameisen. Weltweit. In den Ghettos von Kingston, in Berliner Abfuck-Joints, in den Straßen
von Miami und Tampa, in Londoner dubstep-Laboratorien, in documenta-Stadt und in Pariser Bohème-Kneipen fräsen die
Arbeitertiere unermüdlich und geduldig musikalische, kulturelle und politische Altlasten weg – nachts immer dort, wo beim
Tanzen fürs Glück die neusten kulturellen Updates gezogen werden: Im Club.

Der Nachhall des Donners der globalen Techno- und Hip-Hop-Revolutionen erzittert in den Speakern, und Millionen von
Basss-infizierten Rhythmisierten schreien nach mehr, als in einer sommerlichen Clubnacht die Idee zu vorliegender
Compilation entsteht. Ralph Raabe, Betreiber des legendären Untergrund Clubs A.R.M., DJ und Producer Schmeisser sowie
Anne Khan und Robert Defcon von A.M.T. aus Berlin fassen einen wummernden Beschleunigungsplan für die Popkultur ins
Auge – als Präzedenzfall für die globale Musikindustrie.

Gebündelt werden kreatives Know-How und unzählige Erfahrungen und Kontakte im internationalen Musikgeschäft im von
Defcon und Khan neu gegründeten Unternehmen BRD BASSS mit einer Serie von Releasen, Interviews & Veranstaltungen -
um auch von weitem das Netzwerk nur scheinbar unzusammenhängender Basss-Atome als das zu markieren, was es ist:
ein gemeinsamer Boden für eine hart erkämpfte Respektlosigkeit. Überall verzehren Basss-Ameisen die dank Krieg und
Krise ins Wanken geratenen Fundamente, verarbeiten sie zu Bargeld und schichten auf verbleibenden Ruinen einen
wabernden Bau aus Geldscheinen um die vielgeschlechtlichen Königinnen herum.

Die Ladies unter den Königinnen geben den Takt vor: Lexie Lee, Yo! Majesty, Rayzaflo mit CLP, Sasha Perera (Jahcoozi),
Anne Khan (A.M.T) und Terry Lynn und zappen zwischen Stilettos, Battle, Business-Management, Familie und auf der Bühne
brüsk entblößten Dickbäuchen so souverän hin und her wie Pimps zwischen ihren Gespielinnen - Fehlanzeige mit Gender-
Trouble bei den post-feministischen Gender-Bendern. Zwar wäre ohne Pussy manches einfacher gewesen, wie die Lesben
von YO! MAJESTY feststellen - aber mit macht es einfach mehr Spaß. »Peace, bitches« ruft Lexie Lee allen fragenden
Blicken hinterher, während Ghetto-Jamaicanerin Terry Lynn schüchtern lächelnd das System umstürzt.
Doch die elektrisierten Basss-Brains legen an den Reibungsflächen zwischen Techno, Hip Hop, Miami Bass, Dancehall,
Grime, Garage und Dub weiteren Brennstoff nach: Pioniere CLP, die den bassenden Shit schon seit Jahren auf höchstem
internationalen Niveau vorantreiben, Klangavantgardist Pole, Beatschredder Robot Koch, Bit-Hopper Ben Mono im Mix von
Star-DJ Shir Khan, Schizo Marsimoto mit seinen schlauen Texten und Basss-Beatnik ComixXx dürfen ebenso wenig fehlen
wie die Clubexzess-Monster dOP aus Paris und die Kasseler Minimalisten Schmeisser/Jean Daniel, die eine gechillt
rockende Basss-Formel vorlegen. Da explodieren selbst die dicksten Basss-Speaker, etwa, wenn RQM bei einem Festival in
Malaysia vor 7000 Leuten Missy Elliots Subwoofer in Stücke bläst.

Untertage sind die Ameisen am heftigsten am Start – mit DJ Maxximus etwa, der mit seinen »Bass The World«-
Veranstaltungen im Club Maria und als Labelbetreiber, Producer und Remixer seit Jahren die tanzenden Ohren für den tiefen
Basss öffnet und hier mit Dirk Leyers einen Hiem-Remix vorlegt – Grime-Pionier Roots Manuva rappt. Und bei den
improvisierten »Berlin Bass Sessions« in Moabit 2008 haben A.M.T, Mailerdaemon, König Quasi und Blake Worrell, bekannt
als MC der Puppetmastaz, die notwendige Entwicklungshilfe im Untergrund geleistet – bevor es dort unten zu kalt wurde und
sich die Ameisen wieder ihrer eigentlichen Mission zuwenden: Feuer legen und das Geld restlos verbrennen. Schließlich
entstehen durch den Druck der Basss-Wellen daraus funkelnde Diamanten, bekanntlich der härteste Stoff dieser Welt.

Wir Ameisen. Wir wollen mehr. Mehr Brennstoff. Und dann schließlich mit DataMC im Taxi unterwegs chillen, »Chapachapa«
pfeifen und breit grinsend den Leute auf der Straße zuwinken. »Basss Brains« versammelt 29 Köpfe der Basss-Musik
erstmalig auf einem einzigen kompakten Tonträger.

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